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Höllbacher rast vor heimischem Publikum zum WM-Sieg!

Der Österreicher Lukas Höllbacher sorgte beim Finale der Supermoto-WM in Melk durch zwei Laufsiege für eine kleine Sensation.

Offroad

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Am 20. September ging es auf dem Wachauring richtig heiß zu. Denn es fand in Melk erstmals das Finale der Supermoto WM / EM / ÖM statt. Riesen Begeisterung bei Fahrern und Zuschauern. Denn auf der wundervollen, breiten und vorallem schnellen Strecke konnten richtig spannende Rennen gezeigt werden, was das zahlreiche Publikum zum Toben brachte. Somit auch eine große Motivation für die heimischen Piloten die ihr Können in der Europameisterschaft und Weltmeisterschaft mehr als beweisen konnten.Lukas4

In der Gesamtwertung der Weltmeisterschaft hatte Lukas Höllbacher  vor dem Rennen am Wachauring 5 Punkte Rückstand auf den Drittplatzierten Pavel Kejmar (CZE), er hatte also noch alle Chancen und vor allem seinen Heimvorteil.

Schon nach dem Zeittraining waren die ersten Startreihen ziemlich in rot-weiß-roter Lukas3Hand: Die Bestzeit hatte allerdings der amtierende Weltmeister Thomas Chareyre (FRA). Groß aufzeigen konnten dahinter die 2 Wildcard Fahrer Rudi Bauer und Maier Hannes. Danach folgte der Husqvarna Pilot Höllbacher. Luki hatte noch Probleme mit der falschen Reifenwahl, konnte aber beruhigt zu Bett gehen, da er wusste, dass am Renntag die richtige Mischung der Michelin Reifen aufgezogen werden und somit mehr Grip erwartet wurde.

Im 1. Lauf konnte der MSC-Gilgenberg Fahrer am Start Maier hinter sich lassen. Nach 2 Lukas2Runden auf Platz 3 gelegen ging plötzlich Rudi Bauer vor Luki in einer schnellen links Kurve zu Boden. Somit war auf Platz 2 liegend der Franzose Chareyre noch in Sichtweite. Mit den schnellsten Rundenzeiten konnte sich der Ranshofener auf den Franzosen aufschließen und auch direkt mit einem fairen Überholmanöver die Führung übernehmen. Mit seinem spektakulären Fahrstil und den gnadenlosen Überholmanövern begeisterte der 20-jährige Bäcker aus Ranshofen die Zuschauer am Wachauring. Da der bis dahin Drittplatzierte Tscheche Pavel Kejmar mit einem Reifenschaden ausgefallen war, konnte ihn Höllbacher in der Gesamtwertung überholen, aber den Sack noch nicht zumachen.

 

Der 2. Lauf begann wie der Erste, Thomas Chareyre voran und die Österreicher hinterher. Nach drei Runden wechselten die Plätze hinter dem Weltmeister, Höllbacher konnte mit beim Anbremsen zum Offroad fair an Bauer vorbei gehen.

Maier und Höllbacher hingen im Windschatten von Chareyre, bis vier Runden vor Schluss. Mit einem sagenhaften Manöver beim Anbremsen überholte der Ranshofner gleich beide vor ihm liegenden in der Westkurve des Wachaurings, übernahm unter dem Jubel der Zuschauer die Führung und behielt sie bis zum Schluss. Mit dem zweifachen Triumph sicherte er sich auch den dritten Platz in der Gesamtwertung der LukasWeltmeisterschaft. „Es waren einfach sagenhaft geile Rennen. Was für eine Stimmung, ich hörte rund um die Strecke die Leute jubeln. Ich bin so stolz, dass ich das erleben durfte. Ich, mein Mechaniker Marc Kayser und meine Schwester Laura arbeiteten sehr hart zusammen mit unseren Unterstützern, Sponsoren um dort hin zu gelangen wo wir momentan stehen. Bronze Medaille in meiner ersten WM Saison, was will man mehr “, meinte Höllbacher.

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Laura Höllbacher startete in der Klasse SJunioren in der Österreichischen Meisterschaft.

Sie mischte mit den Jungs mit und zeigte echt tolle Rennen.

Zeittraining: die 18 jährige HLW Schülerin fuhr eine super Zeit und fixierte sich damit den 2. Startplatz.

  1. Rennen: die Husqvarna-Pilotin fuhr ein konstantes Rennen und den 3. Platz sicherLaura ins Ziel.
  2. Rennen: dieses Rennen verlief nicht anders wie das Erste, Höllbacher konnte den 3. Platz erneut bis ins Ziel halten.
  3. Rennen: Laura war nach dem Start 2. und konnte diesen einige Runden verteidigen. Und in der vorletzten Runde konnte noch ein starker Tscheche beim Anbremsen Laura den 3. Platz wegnehmen, somit Platz 4 im letzten Rennen.

Leider gab es dieses Jahr erstmals keine Damenwertung, aber Laura zeigte sich den anderen schnellen Kolleginnen überlegen.

Tagesrang: 3

„Es war einfach toll bei so einem Publikum zu starten. In jeder Ecke kam Jubel und Applaus. Da muss man und kann man einfach nur alles geben! In diesem Sinne möchte ich mich bei allen bedanken die an diesem Wochenende meinen Bruder und mir zur Seite standen!“ meinte die junge Ranshofnerin.Podium