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GP von Polen – Poznan

VerAsphaltgangenes Wochenende fand der 4. Lauf zur Supermoto Weltmeisterschaft in Poznan (PL) statt. Bei dieser Strecke handelte es sich um eine Rundstrecke. Sie ist also breit gebaut und beinhaltet mehrere Highspeedkurven. Ein Teil dieser Rundstrecke wurde für die Supermotostrecke verwendet und zusammen mit einem tollen, selektiven Offroad wurde es zu einer anspruchsvollen Weltmeisterschaftsstrecke.

Qualifying: Für Lukas war es schwierig in den 10 Minuten eine schnelle Runde zu fahren, da er zu viele Fehler einbaute. So musste er sich mit dem 4. Platz und der 2. Startreihe zufrieden zu geben.

Race 1: Der Husqvarna Pilot bog als 3. in die erste Kurve ein, er konnte sofort Druck auf seinen Vordermann, Kejmar Offroad(CZ), machen. Der Ranshofner startete dann in der 6. Runde ein sauberes Überholmanöver und ging an den Tschechen vorbei. Somit war die Luft rein auf den Führenden, Chareyre (FRA), einen Überholangriff vorzubereiten. Jedoch konterte Kejmar in der 8. Runde hart zurück. Er berührte Lukas so heftig, dass sein Fuß in
dem Hinterrad von Kejmar feststeckte. Glücklicherweise ist am Fuß nichts passiert, dank den Knieorthesen von Ortema. Schmidt (DE) konnte somit ungehindert Platz 2 übernehmen. Der Fight zwischen dem Österreicher und dem Tschechen dauerte noch bis zur Zieldurchfahrt, den aber Lukas als 3. für sich entscheiden konnte.

Race 2: Der Start war nicht gut. Dennoch ging Lukas als 3. in die erste Kurve. Chareyre (FRA) war 2. Und wollte an Schmidt (DE) vorbeigehen, er hatte aber einen kleinen Ausrutscher. Somit waren Lukas und Schmidt ungefährdet
an der Spitze. Lukas konnte 3 Runden vor Schluss auf Schmidt aufschließen. Der Ranshofner Bäcker konnte aber stoppieleider keinen Überholversuch mehr starten und ging als 2. durchs Ziel.

In der Gesamtwertung steht Lukas jetzt Punktegleich mit Kejmar auf Platz 3, wobei aber noch alles offen ist um den 1. Platz zu holen. Somit geht Lukas mit großer Motivation und viel Ehrgeiz in das nächste Rennen. Es ist ein ganz spezielles für ihn, der Heim-GP in Austria in Melk am 10./11. September 2016.Podium

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4. Lauf zur deutschen Supermotomeisterschaft

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Das letzte Wochenende verlief etwas anders als die Üblichen der internationalen deutschen Supermotomeisterschaft. Laura fuhr zusammen mit ihrer Mutter zum Rennen, da ihr Bruder, Lukas, an dem Wochenende einen Weltmeisterschaftslauf in Polen hatte.

Es waren viele Zuschauer, welche bei den spektakulären Rennen in Schaafheim mitfieberten. Es war eine Top-Supermotostrecke mit kurvenreichem Asphaltanteil und anspruchsvollem Offroadanteil. Wir blieben das ganze Wochenende vom Regen verschont und hatten ein super Wetter.

Laura startete wie üblich in der nationalen Meisterschaft N2 als einziges Mädel gegen 25 Burschen und Männern. _RDF5929Diese Klasse ist eine Klasse unter der Profiklasse, und es wird einiges abverlangt, hier ganz vorne mithalten zu können.

Qualifying: Die HLW-Absolventin zog sich neue Michelin Reifen auf. Sie konnte gute Runden fahren und sich in der 2. Startreihe mit der 8. Position einen super Startplatz sichern.

Race 1: Laura ging top motiviert in das erste Rennen, nach dem Start war sie 10. und konnte sich bis zum Offroad einfach nicht vorkämpfen. In der ersten Runde stürzte jemand direkt vor ihr, so musste Laura das Gas wegnehmen und Bremsen. Sie verlor erneut einige Plätze. Zu guter Letzt wurde Laura noch 12.

Race 2: Die 19-jährige ging auch in dieses Rennen mit viel Ehrgeiz. Sie legte einen super 4_RD1059Start hin und war 6. Jedoch passierte ihr beim Anbremsen im Offroad ein Fehler und es konnten 3 an ihr vorbeigehen. Laura konnte noch ein paar Plätze gut machen und wurde letztendlich 7.
Leider wurden ihr aber +5 Plätze gegeben, da ihr vor dem Start ein Helfer den Starthaken reingemacht hat. Sehr, sehr schade, da ein 7. Platz echt toll gewesen wäre.

Int. Deutsche Supermoto Meisterschaft 2016

3. Lauf zur deutschen Meisterschaft / Großenhain

Am vergangenen Wochenende (18. – 19.06.16) stand der 3. Lauf zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft in Großenhain auf dem Plan. Die schnelle Strecke führt über einen alten Flugplatz und hat nebenbei auch einen sehr spektakulären Offroad-Teil. Großenhain zählt nicht nur zu den schönsten Strecken sondern auch zu den ältesten  im Deutschen Supermoto Kalender. Wie gewohnt waren viele Zuschauer da, die die spektakulären Rennen mitverfolgten. Nur leider wechselte das Wetter von Regen und Sonne am Samstag oft, und machte das schnelle Runden fahren nicht leicht.

Laura #61

Int. Deutsche Supermoto Meisterschaft 2016 - 3. Saisonlauf Flugplatz Großenhain
Laura ging wie gewohnt in der nationalen Klasse – N2 – an den Start. Am Asphalt kam die junge Ranshofnerin super klar, jedoch viel ihr im Offroad-Teil die Kraft um mit ihren Kontrahenten ernsthaft zu fighten.
Im Qualifying war starker Regen, Laura sicherte sich den 15. Startplatz.
Das 1. Rennen wurde am Sonntag ausgefahren, es waren Top-Verhältnisse. Die HLW-Schülerin kämpfte Runde für Runde um ihre Plätze. Meistens war es dann so, dass sie am Asphalt überholen konnte, jedoch im Offroad-Teil wieder zurücküberholt wurde.

Im 2. Rennen legte Laura einen Top-Start hin, und war bereits auf dem 9. Platz. Am Ende des Rennens wurde Laura
schlussendlich 15.#61_Höllbacher_Table_Himmel

Es war nicht sehr leicht für Laura, da sie am kommenden
Donnerstag ihre Abschlussprüfungen zur Matura hat.

Lukas #1 (72)
Der Bäcker startete erneut mit seiner 4-Takter, doch dieses Mal war der Wurm drinnen.
Lediglich im Warmup konnte Lukas ohne technische Probleme seine schnellen Runden genießen. Das ließ sich auch auf dem Ergebnis zeigen, denn dort fuhr der junge Ranshofner die schnellste Runde des gesamten Fahrerfeldes
und des Rennwochenendes.

Qualifying#1_Höllbacher_Beschleunigung
Lukas hatte sein Qualifying im Regen. Er fuhr wenige
gute Runden und konnte sich so aucg „nur“ den 5. Startplatz sichern.

.1. Rennen

Der junge Bäcker ging voll motiviert in das Rennen. Jedoch hatte er technsiche Schwierigkeiten und musste dann langsam machen. Er konnte trotzdem noch den 5. Platz ins Ziel bringen.

.2. Rennen

Kaum war das 1. Rennen vorbei, hatte Lukas schon das
Werkzeug in der Hand um das Motorrad startklar für
Rennen 2 zu machen. Denn zu diesem Rennen ging er mitInt. Deutsche Supermoto Meisterschaft 2016
noch mehr Ehrgeiz, da er ja wusste, dass ihm die Strecke
letztendlich liegt. Aber es sollte einfach nicht sein. In der
ersten WARM-UP Lap passierte es. Sein Motor ging aus und
unmöglich wieder an. Das ganze verursachte ein kaputter
Kondensator, der die Elektronik lahm legte.

 

Fazit: „Dieses Wochenende hatte es einfach nicht sein wollen. Ich finde es mehr als schade, jedoch ist es wichtig professionell zu denken. Da ich in Deutschland ja nicht die ganze Meisterschaft bestreiten kann, ist es gottseidank nicht eine so große Tragödie. Einerseits fand ich es richtig schade, aber andererseits muss ich froh sein, dass mir so etwas nicht bei der WM passiert.“

Mit freundlichen Grüßen

Asphalt

3rd Round of the Supermoto World Championship!

Busca (Italy) 12 June 2016 – In sunny warm conditions and with many spectators the worldchampionship went in the 3rd round. The races were very exciting and spectacular.

Qualifying:Asphalt
Our young austrian rider, Lukas Höllbacher, couldn’t ride as good laps as he wanted to in the Super Chrono – where the best 6 riders of the first qualifying are riding again a shorter qualifying. Lukas was finally at the 4th place and could fix him a place on the 2nd start row.

Race 1:
The 21-year-old guy went high motivated into the first race. His reaction at the start was great, but he couldn’t push as good as he wanted, because of the launch-control. After the start he was finally at place 4.
The first three riders – Chareyre, Schmidt and Kejmar – had some „fights“ and changed often the positions. Lukas Höllbacher couldn’t really participate in this battle, but he was able to finish on place 4 with a gap of two seconds.

Race 2:Offroad
The start of the second race was way better, but Lukas could classify again only on the 4th place in the first corner. The husqvarna rider just found his rhythm when he suddenly lost the clutch lever. This was very annoying, because such a thing wasn’t supposed to happen at such an important race. However, Lukas rode without coupling the 4th place to the finish line.

Resume:
„At the moment I’m happy with my riding. But we have in general some problem with the bike. I wasn’t really happy with the weekend in Busca, but we will find a solution for the problems for sure. However, I will come back stronger in Poland for the 4th round of the world championship. The championship is still not lost! The next race is this weekend,
the 3rd round for the German-championship. See you!”

Lukas 4_RD0786

Höllbacher übernimmt mit Doppelsieg die Führung in der deutschen Supermoto Meisterschaft!

Unbenannt
Mit einem vollen Programm und prall gefüllten Teilnehmerfeldern ging die SuperMoto IDM (Internationale Deutsche Meisterschaft) am Wochenende in die zweite Runde. Auf dem Straßenkurs im saarländischen St.Wendel sind am 21./22. Mai alle Klassen des deutschen Driftsports an den Start gegangen. Die zahlreichen Zuschauer rund um den Wendelinuspark sorgten für Stimmung über das ganze Rennwochenende.

Lukas Höllbacher #1Lukas _RDF4813
Der 21-jährige Bäcker startete wie gewohnt in der Königsklasse S1. Jedoch bestreitet er die deutsche Meisterschaft mit einer 2-Takter, aufgebaut von Jochen Jasinski. Für Lukas war es bereits im letzten Jahr möglich, damit den deutschen Titel zu holen. Jedoch ist es für ihn alles andere als „easy“, denn zugleich fährt er in der Weltmeisterschaft mit einer 4-Takter. Da die Termine bei Lukas ziemlich gefüllt sind, ist es nur schwer möglich außerhalb der Rennwochenenden mit der 2-Takter zu trainieren. So kam das Team Lukas 4_RD0687Michelin Reifenwerke zu dem Entschluss, dass es wohl das Beste sein wird, auch die Deutsche Meisterschaft mit der 4-Takter zu fahren. Für viele Zuseher stellte sich dann die Frage, ob man denn mit der 2-Takter einfach nicht schneller fahren kann. Lukas sagte darauf, dass man sicher genauso schnell sein kann, aber ohne Übung ist alles schwierig.Lukas _RDF5037

Qualifying:
Der Husqvarna-Pilot stieg schlussendlich dann im Qualifying auf seine 4-Takter um und konnte sich den 3. Startplatz sichern.

  1. Rennen:

    Lukas Höllbacher war nach dem Start 3. und konnte Druck Lukas _RDF5115auf seinem Vordermann, Manuel Hagleitner, ausüben. Nach ein paar Runden war es für Lukas möglich an seinen Landsmann vorbeizugehen und machte nun auch die Lücke zu seinem Teamkollegen, Marcus Class, zu. Die zwei kämpften bis zum Schluss. Höllbacher startete in der drittletzten Runde einen Überholmanöver und konnte auf der Bremse an Class
  2. vorbeigehen. Höllbacher gewann das
    erste Rennen.
  1. Rennen:Lukas 4_RD0786

    Erneut war Höllbacher nach dem Start 3. Konnte aber gleich in der ersten Runde im Offroad an seinen Landsmann, Manuel Hagleitner, vorbeigehen. Lukas war nun 2. hinter Class. Die beiden fuhren top Rundenzeiten und setzten sich von den Verfolgern etwas ab. Höllbacher gelang es schlussendlich im Offroad nur nach wenigen Runden seinen Teamkollegen zu überholen. So konnte Lukas 2 Siege holen.

Laura Höllbacher #61Laura 4_RD0629
Die 19-jährige HLW-Schülerin musste aufgrund ihrer Platzierung im Vorjahr eine Klasse aufsteigen. Nun fährt sie in der Nationalen deutschen Meisterschaft (N2) und ist gegen 30 schnellen Burschen und Männern am Start. Ein großer Dank geht an Markus Haas, der ihr für diese Saison eine nagelneue Husqvarna Laura _RDF5001FS450ccm zur Verfügung stellt.

Laura konnte tolle Zweikämpfe liefern und in beiden Rennen
als 14. über die Ziellinie gehen.