Hoch und Tief bei Belgien Supermoto Masters

Lukas Höllbacher fuhr mit Vater am Wochenende dem 22.-23.Juni nach Belgien. Die Strecke in Bilstain war einmal eine Motocross-Strecke, wo jetzt Teile Asphaltiert wurden, was natürlich manche Fahrer durch gefährliche Beton und Holzzaun Absperrungen sowie schnelle Bergauf und Bergabfahrten mit Sprungkombinationen abschreckt. Entweder man liebt diese Strecke oder man fürchtet sie. Lukas hat Respekt aber es gibt nichts schöneres wenn man mal auf Strecken fährt wo nicht der , der die meiste Motorleistung und teuerste Teile verbaut hat sondern mit Fahrtechnik gewinnen kann.

Leider sowie auch letztes Jahr fing es am Sonntag zu regnen an, da halfen vereinzelte Sonnenstrahlen auch nichts, denn mit so viel Offroadanteil dauert das lange bis es trocknet.

Trotzdem kamen wieder zahlreiche Zuschauer die mit viel Motivation an den Streckenrändern rund um die Strecke die Fahrer anfeuerten. Dort ist Motorsport noch erwünscht.

Lukas wurde dieses Mal vom Veranstalter eingeladen und startete in der Klasse Prestige,

An den Start gingen auch viele EX-Motocross WM-Starter, junge Talente, wie auch die Meister der Belgischen und Holländischen Supermoto Meisterschaft. Also einiges zu tun für Lukas.

Zeittraining:
So dominant wie Lukas am Samstag bei den trockenen Frei-Trainings war, hat es leider am Sonntag im Nassen Zeittraining nicht ausgesehen. „Nur“ Platz 4, aber immerhin 1. Startreihe. Am Beginn hatte Lukas noch 1. Sec Vorsprung aber die Strecke trocknete ab und die anderen bauten geschnittene Slicks ein was besser war und so konnten diese am Ende noch Nachlegen.

1.Lauf
Lukas bemerkte auf der Fahrt zur Strecke dass er einen Platten hat, also musste er nochmal zurück und das Rad tauschen. Er kam dadurch zu spät und musste vom letzten Platz aus starten. Er war nicht wütend sondern sah es als gutes Training und hatte wirklich einen spannenden Lauf hinter sich gebracht. Mit Motorabsteller und Sturz wurde er noch 3. Wahnsinns Leistung.

2. Lauf
Die Startaufstellung der 1. und 2. Reihe wurde gedreht. Also Der MSC-Gilgenberg Fahrer ging als 5. ins Rennen. Er hatte einen Wahnsinns Start und war ausgangs erstem Offroad 1.
Er konnte das ohne Probleme bis ins Ziel halten.

Mit Platz 3 und 1 konnte er den Tagessieg bei der Belgischen Meisterschaft holen.

Aber vom Veranstalter gab es wie in den Jahren zuvor ein Preisgeldfinale. Lukas hatte Startplatz 2 bekommen und so eine gute Ausgangsposition. Er konnte nach im Offroad an den 1. Platzierten ohne Probleme vorbei aber leider ging ihm der Motor aus und musste so Frankin vorbei lassen. Aber Lukas machte sich zuerst keinen Druck da er als einziger mit Slick am Hinterrad rausging und seine schnellen Runden erst am Ende des 25min Rennes kommen sollten. Also ging auch noch ein weiterer an dem KTM-Fahrer vorbei. Plötzlich dachte sich Lukas es war keine gute Wahl mit dem Slick zu fahren weil er nur am Rutschen war und es Runde für Runde schlechter wurde. Aber plötzlich in der Kompression eines Tables beim Absprung hörte Lukas die Felge am Boden aufkommen, und bekam durch einen Nagel den er sich in der 2 Runde einfuhr einen Platten

Lukas fuhr ohne Luft noch in die Box wo sein Helfer (Jochen Jasinski der letztes Jahr seine Motorradkarriere beendete und viele Erfolge in der Motocross WM, DM und zuletzt 2012 den Supermoto S2 Titel mit allen Siegen feiern konnte) mit einem Ersatzrad, es wurde eingebaut und Lukas ging mit 3 Runden Rückstand wieder ins Rennen, natürlich konnte er nicht mehr gewinnen und so fuhr er hinter den 1. und 2. Platzierten ins Rennen,  fuhr noch zum Training die letzten 6 Runden mit ihnen zu Ende. Schade führ ihn und fürs ganze Team den er hatte das Tempo leicht mitgehen können, aber ich sehes positiv den bei einem Platten kann man böse Stürzen auch.