Höllbacher auch auf der 2-Takter pfeilschnell

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Bei der dritten Runde der Supermoto IDM auf dem schnellen Flugplatzkurs im sächsischen Großenhain dominierte erneut Lukas Höllbacher auf seiner Zweitakt-Husqvarna das Feld der S1 Piloten. Nach einem verregneten Samstag lockte das kühle aber trockene Wetter am Sonntag noch eine stattliche Zuschauerkulisse an. Und die sahen eine deutlich veränderte Streckenführung mit einem anspruchsvollen Off-Road, gespickt mit einer interessanten Sprungkombination und viel Air-Time. Der befestigte Teil des Kurses war allerdings weiter typisch Flugplatz mit sehr viel Top-Speed.

2015_Supermoto_DM_Großenhain-Lukas_Höllbacher

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Im verregneten Zeittraining setzten sich auch zum dritten Mal in dieser Saison die gleichen Kandidaten in die erste Reihe. Lukas Höllbacher auf der Pole, danach folgten diesmal aber die beiden Suzukis von Andre Plogmann (D) und Petr Vorlicek (CZ).

Lukas konnte sich in beiden Rennen sofort an die Spitze setzen, fand in seinen Rhythmus und ging sein eigenes Tempo mit perfekten Rundenzeiten.

2015_Supermoto_DM_Großenhain-Lukas_Höllbacher

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Ohne Fehler gelang es Lukas einen erneuten Doppelsieg zu verbuchen. In der Meisterschaft führt er weiterhin mit ausgebautem Abstand auf die Verfolger. Zu beachten ist, dass Lukas in der deutschen Meisterschaft mit der 2-Takter startet, was für ihn auch ein persönliches Highlight ist, da der 380er Motor vor gut 10 Jahren von seinem Onkel, Josef Höllbacher, entwickelt wurde.

Lukas Höllbacher:

Mir macht es wahnsinnig Spaß mit der 2-Takter über die Strecke zu rasen, vor allem weil ich mich jedes Mal damit besser und vertrauter fühle. Der Grund dafür ist die super Arbeit von Jochen Jasinski, der mir dieses super tolle Motorrad zur Verfügung stellt. Großen Dank auch an Marc, der mir nicht nur als Mechaniker zur Seite steht. Was wir heuer schon bewegt haben ist atemberaubend. Danke für den top Background an das MH-Racingteam.“

2015_Supermoto_DM_Großenhain-Lukas_Höllbacher-Siegerehrung

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2015_Supermoto_DM_Großenhain-Laura_Höllbacher

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Laura konnte sich auch dieses Mal wieder unter den 60 Männern als einziges Mädchen direkt für das Finale qualifizieren. Die Ausgangsposition war ein relativ guter Startplatz 12, gleich zu Beginn des Rennens entstand durch die Schikane ein Gedränge wodurch die 18-jährige einige Plätze verlor. Die Ranshofnerin konnte aber noch einige Platzierungen gut machen durch tolle und ehrgeizige Überholmanöver. Sie gab bis zum Schluss nicht und kam als stolze 6. der P3 Klasse ins Ziel.

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